Nachtragsvoranschlag 2018: abzulehnen!

Wesentliche Punkte des Hochwasserschutzes im Abflussgebiet des Hagenbachs sind nach wie vor überfällig – so als sinnvolle Sofortmaßnahme die Errichtung eines Totholzrechens am Ausgang der Hagenbachklamm. Es fehlt ein bereits mehrfach angemahnter Katastrophenschutzplan für Hagenbach-Hochwasser … immerhin werden noch viele Jahre ins Land ziehen, bis ein befriedigender Hochwasserschutz am Hagenbach errichtet sein wird. Die Bekämpfung des Staudenknöterichs erfolgt so gut wie gar nicht, Neobiota können sich in St. Andrä-Wördern offenbar ungebremst ausbreiten. Über das weitere Vorgehen bei Planung und Errichtung des Hagenbach-Hochwasserschutzes ist trotz mehrfacher Zusagen laufender Information für die Initiative Hagenbach so gut wie nichts bekannt.

Da auch im ersten Nachtragsvoranschlag 2018, über den am 6. April entschieden wird, die genannten Punkte nicht berücksichtigt sind und weitere gravierende Kritikpunkte vorliegen, fordert die Initiative Hagenbach in einem Brief alle GemeinderätInnen der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern auf, diesen Voranschlag abzulehnen bzw. so zu modifizieren, dass umgehend die gebotenen Sofortmaßnahmen zur Eindämmung von Hochwasserfolgen ergriffen werden können.

Hier der von 30 BürgerInnen der Marktgemeinde unterzeichnete Brief im vollen Wortlaut.