Offener Brief Juni '16 Hagenbach-Hochwasserschutz

mitsamt Folgewirkungen und -korrespondenzen

Hochwassermeldungen aus ganz Mitteleuropa waren unschöne Fixpunkte in den Nachrichten der vergangenen Tage ... dass St. Andrä-Wördern noch nicht Thema einer solchen Katastrophenmeldung war, verdanken wir wohl vor allem dem Zufall. Ca. sechs Jahre nach Präsentation der Hagenbachstudie gibt es noch immer kein eingereichtes Hochwasser-Schutzprojekt für den Hagenbach. Die Informationen seitens der Marktgemeinde sind in den letzten Monaten wieder schütter geworden; die Website der Marktgemeinde verliert kein Wort über den Hagenbach.

Die Bürgerinitiative Hagenbach hat daher rechtzeitig zur letzten GR-Sitzung vor der Sommerpause einen Offenen Brief an Bürgermeister Titz und die MandatarInnen des Gemeinderates gerichtet, um das zügige Vorantreiben von brauchbaren Lösungen einzufordern. Zahlreiche BürgerInnen haben diesen Brief unterzeichnet.

Offener Brief vom 15. 6. 2016 zum Thema Hochwasserschutz Hagenbach

Reaktionen auf den Offenen Brief, in der Reihenfolge des Eintreffens:

Bürgermeister Maximilian Titz, ÖVP, Antwort vom 16. 6. 2016

Gemeinderat DI Gerald Schabl, SPÖ, Antwort vom 18. 6. 2016

Replik von Franz Meister auf GR DI Gerald Schabl vom 19. 6. 2016

Nachdem der erste offene Brief vom 15. 6. von der Gemeinde zunächst nicht weitergeleitet worden war
und erst am 20. 6. seine Adressaten erreichte:
ergänzender Offener Brief der BI Hagenbach vom 20. 6. 2016

Danach hat uns eine weitere Mail von Bgm. Titz erreicht:
Stellungnahme II Bürgermeister Maximilian Titz, Antwort vom 22. 6. 2016

Stellungnahme Vizebürgermeisterin Mag.a Ulrike Fischer, Antwort vom 24. 6. 2016

Auch andere AnrainerInnen haben sich schriftlich an die Marktgemeinde gewandt, um eine tranparente Informationspolitik seitens der MArktgemeinde einzufordern:

Brief Univ. Ass.in Dipl.Ing.in Rita Mayrhofer vom 21. 6. 2016

 

Bei der Gemeinderatssitzung am 24.6.2016 wurden unter Tagesordnungspunkt 2 - „Briefe an den Gemeinderat“ - die beiden offenen Briefe und die beiden Antworten (siehe oben) von Bürgermeister Titz selbst verlesen.

Die zahlreich vertretenen AnrainerInnen des Hagenbachs konnten miterleben, dass sich kein Gemeinderat hierzu zu Wort gemeldet hat!

Seitens der SPÖ-Fraktion wurden zu Beginn der Gemeinderatssitzung zwei Dringliche Anträge eingebracht, die sich mit von uns angesprochenen Fragen beschäftigen: 

- Verbesserung der Informationspolitik zum Thema Hagenbach
- Erarbeitung einer aktuellen Fassung des örtlichen Katastrophenplans.

Diese beiden Anträge wurden zum Ende der Gemeinderatssitzung debattiert. Beide Anträge wurden den Ausschüssen zur "Weiterberatung und Präzisierung der Anforderungen" zugewiesen. Spätestens mit der Veröffentlichung des Protokolls der Gemeinderatssitzung im September/Oktober werden beide Anträge und die gefassten Beschlüsse öffentlich abrufbar sein.

Vor Beginn der Gemeinderatssitzung hat Bgm. Titz Dr. Liselotte Frühstück und Franz Meister zu einem Gespräch eingeladen - als Termin ist der 5. Juli ins Auge gefasst. Wir werden hierzu zeitnah berichten.

 

In Weiterführung der Diskussion bzw. Korrespondenz haben wir zwei weitere Mails verschickt mit der Bitte um ergänzende Stellungnahmen:

Mail an die Gemeinderatsfraktion der Grünen vom 27. 6. 2016

Mail an die SPÖ-Gemeinderatsfraktion vom 27. 6. 2016

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Ergänzend zum Offenen Brief hier auch der Bildbeweis, wie der darin erwähnte japanische Knöterich zahlreiche Stellen des Bachverlaufs im Ortsgebiet immer dichter überwuchert - ohne erkennbaren Willen, dem Wachstum Einhalt zu Gebieten. Die Fotos zeigen den Knöterich-Befall im Bereich Bründlquellenweg.

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