Die Klamm

Die Projektierung der Retention schließe am unteren Ende des Dammes, im Abflussbereich des Hagenbaches, ab, erklärte DI Jörg Huber. Der weitere Verlauf des Hagenbachs bis zur Straßenbrücke in St. Andrä-Wördern untersteht der Wildbach- und Lawinenverbauung. Diese hätte im Hinblick auf den Hagenbach-Hochwasserschutz keine besonderen Maßnahmen im Klammbereich geplant oder für erforderlich gehalten, erklärte der Repräsentant der WBLV auf Anfragen von BürgerInnen. Allenfalls sei an einen Wildholzrechen vor dem Eintritt des Hagenbaches ins Ortsgebiet gedacht. Der Umfang der regelmäßig auftretenden Rutschungen und das Ausmaß des Holzabwurfs hätten auf das Hochwasserrisiko keinen bedenklichen Einfluss, wie Begehungen gezeigt hätten.

Geologische und geotechnische Untersuchungen seien nur im Staubereich des Rückhaltebeckens und im Gebiet des Damms durchgeführt worden, erklärte der am Podium der Info-Veranstaltung anwesende Geotechniker. Dabei seien einige Rutschungsbereiche angetroffen worden. Für die meisten hätte man bereits Lösungen gefunden, um sie zu entschärfen; in zwei Bereichen allerdings kenne man das Rutschungsrisiko und hätte es noch nicht im Griff – hier seien weitere Überlegungen erforderlich.