Was wir wollen

Gewitterturm überm Wienerwald
Zittern bei Gewittern überm Wienerwald? Wie lange noch?

Ende Mai haben wir unsere primären Ziele in einem Initiativantrag gem. § 16 NÖ Gemeindeordnung formuliert, der Antrag wurde fristgerecht mit 311 Unterschriften bei der Marktgemeinde StAW eingebracht – und in der darauf folgenden Sitzung des GR auf die lange Bank geschoben – siehe hier. 

Der Antrag lautete:

• Eine Bürgerversammlung hat umgehend einberufen zu werden, um endlich von der Gemeinde und den befassten Fachstellen von Bund und Land Auskunft über die Gefahrenlage und den Stand der Planungen für ein Hochwasserschutzkonzept zu bekommen.

• Die betroffene Bevölkerung hat in den Planungsprozess für ein Hochwasserschutzprojekt eingebunden zu werden. 

Der erste Punkt war bereits von Erfolg gekrönt – für den 19. September 2014 wurde eine Informationsveranstaltung im Saal der Volksschule St. Andrä-Wördern zugesagt ... wie Bgm. Stachelberger nun kundtut, wäre es ohnedies sein Vorhaben gewesen, zu diesem Zeitpunkt zu informieren. Nehmen wir es als glücklichen Zufall, dass sein Plan und unser Anliegen so gut zusammentreffen ... und freuen wir uns auf die Inhalte und die Diskussion bei der Veranstaltung.

Zum zweiten Punkt, Beteiligung der Bevölkerung am Planungsprozess, haben wir noch nichts gehört. Vielleicht kann man es sich "amtlicherseits" noch nicht so recht vorstellen – wir haben Ideen dazu und werden sie auch mit entsprechendem Nachdruck vertreten. 

Was wir nicht wollen, ist: die Realisierung eines optimalen Hochwasserschutzes am Hagenbach zu verzögern oder komplizierter als nötig zu machen.

Es geht um nichts Anderes als um gute, belastbare Lösungen, die den betroffenen BürgerInnen die Sorge vor Hochwasser nehmen und die derzeit durch die HQ100-Zone gegeben erheblichen wirtschaftlichen Benachteiligungen Geschichte werden zu lassen. Lieber heute als morgen – aber nicht um jeden Preis.

Bei einer Investition von Minimum € 6 Mio. muss die Geschichte von Qielle bis Mündung passen … nach Jahrzehnten der Vogel-Strauß-Politik und katastrophaler baulicher Entscheidungen (Stichwort Brücken ...), die zum Teil Ursache der heutigen Hochwassergefahr sind, verlangen wir eine überzeugende Lösung, die auch von einer großen Mehrheit der betroffenen BügerInnen mitgetragen werden kann.